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Montag, 4. Mai 2015
24 heures le Schopp
pudelfriseur, 23:11h
Es ist vollbracht. Wir haben die 24h durchgestanden und es hat richtig Spass gemacht, trotz nicht gerade optimalen Wetters.
Als Spätberufene (Zulassung durch die Wahrheitskommision erst einen Monat vor dem Start) haben wir etliches improvisiert.

Foto (C) Ute Herzog
Meine Fahrleistungen bis Schopp waren 200m rund um den Block nur um zu schauen ob damit überhaupt eine Fortbewegung möglich ist. Training auf dem Klepper? Nada, denn die letzte Lieferung für das Material kam am 30 April rein. Das Rennen war am 1 Mai...
Deshalb ist unser Ergebnis respektabel: 23 von 38 gestarteten Teams, wobei da einige Lizenzfahrer dabei waren. Gesamtschnitt aller war 29, wir lagen nur 1 Km/h darunter.
Das Material hielt alles aus, ich hab mal zwischendrin aufgepumpt weil der Hans bei mir einen Platten vermutete. War aber Fehlalarm, die Luft hielt bis zum Schluß durch. Ansonsten mußten wir nur Schrauben nachziehen, speziell Hans am Hinterrad und Jochens Schwinge. Das war dann, als wir die Problemstelle erkannt haben nur noch Routine.
Konditionell liefs super. Die Kurztour in die Ardennen hat für mich eine ausreichenden Grundkondition geschaffen, und da ich in den Pausen eigentlich immer gegessen und getrunken habe gab es auch keinen Hungerast zwischendrin. Im Gegenteil, ich wurde je länger das Rennen ging immer schneller. Anfangs eher verhalten und abwartend merkte ich daß da mehr geht. Die Beine konnten die 120-er Kadenz doch treten, und zwischendrin machte ich die Moulinette mit >150 rpm, speziell wenn ich mir ein schnelles Hinterrad ausgekuckt habe.

Zweischneidig war unsere Taktik die Wechsel antizyklisch zu machen. Die Masse wechselte zu halb/ganz, während wir dazwischen gewechselt haben. Vorteil war die leere Wechselbox, nachteilig daß die Gruppen zu jeder halben/vollen Stunde neu gewürfelt wurde. Ich hatte da auch 45 min eine super Gruppe, die alle 1-2 Runden gewechselt hat. Die ersten vier machten das Tempo, und ich war dort dabei. Schade daß das wieder auseinander gerissen wurde. Zum Ende hin kamen die Endorfine hinzu, und in den letzten 35min hab ich es dann krachen lassen. Mit in einer der schnellen Gruppen und fuhr auch mal die Löcher zu. Am Schluß noch nicht einmal kaputt, der Puls war soweit unten daß ich mit meinen Mitfahrern einen kurzen Plausch halten konnte.
Fazit: gerne wieder, dann aber vorher mal ne Bahn zum Training aufsuchen. Nach dem eigentlichen Warmfahren ist bei mir doch deutlich mehr drin wie gedacht, 30-er Schnitt war in der Gruppe kein großes Thema. Dafür könnte man die Übersetzung noch etwas länger machen. Aktuell sind 53x14 drauf bei 406-er Felgen und 47 Reifen. Apropos Reifen: Der schnelle Wettbewerb hatte 451 Felgen, dafür schmälere Reifen. Für die Bahn sicherlich eine Option, zumal man auch nochmal kürzere Bremsen montieren kann. Für ein Straßenrennen wie die Kalmit sind die 47-er Ballons goldrichtig, denn der Komfort ist ordentlich. Ich wurde nicht von jeder Bodenwelle und Rille gepagt.
Sollte es nochmal n 24h Rennen geben muß ich mich mehr ums drumherum kümmern: Ich hatte nur einen Satz Wechselklamotten. Das war deutlich zu wenig, speziell nach der Regenschlacht in der N8. Dann viel Getränke und Essen mitnehmen. Gottseidank hatten Hans und Gerda genügend für alle dabei, sodaß es zu keinem Engpass kam. Aber ich war da sehr schlecht aufgestellt. Ausreichend hingegen das kleine Besteck an Werkzeug. Wir konnten das meiste lokal lösen, wobei N8chts der gang zu Dr.Nocke eigentlich nur wegen der guten Beleuchtung nötig war. Auch hier muß ich nachbessern.
Der Rest hat gepasst, die Laternen hielten tapfer durch (was ich auch erwartet hab) und als wir dann schließlich den Kaminofen in der Stadionsbeiz entdecht haben waren die feuchten Klamotten dann nicht mehr soo schlimm. Der dort gereichte Tee wärmte auch von innen.
Ein fettes Dankeschön an die Orga und die lokalen Helfer aus Schopp. Ihr wart Klasse und hattet auch vollkommen durchmüdet eine gute Laune. Das hat der Veranstaltung das Sahnehäubchen aufgesetzt.
cheers,
der Pudelfriseur
Als Spätberufene (Zulassung durch die Wahrheitskommision erst einen Monat vor dem Start) haben wir etliches improvisiert.

Foto (C) Ute Herzog
Meine Fahrleistungen bis Schopp waren 200m rund um den Block nur um zu schauen ob damit überhaupt eine Fortbewegung möglich ist. Training auf dem Klepper? Nada, denn die letzte Lieferung für das Material kam am 30 April rein. Das Rennen war am 1 Mai...
Deshalb ist unser Ergebnis respektabel: 23 von 38 gestarteten Teams, wobei da einige Lizenzfahrer dabei waren. Gesamtschnitt aller war 29, wir lagen nur 1 Km/h darunter.
Das Material hielt alles aus, ich hab mal zwischendrin aufgepumpt weil der Hans bei mir einen Platten vermutete. War aber Fehlalarm, die Luft hielt bis zum Schluß durch. Ansonsten mußten wir nur Schrauben nachziehen, speziell Hans am Hinterrad und Jochens Schwinge. Das war dann, als wir die Problemstelle erkannt haben nur noch Routine.
Konditionell liefs super. Die Kurztour in die Ardennen hat für mich eine ausreichenden Grundkondition geschaffen, und da ich in den Pausen eigentlich immer gegessen und getrunken habe gab es auch keinen Hungerast zwischendrin. Im Gegenteil, ich wurde je länger das Rennen ging immer schneller. Anfangs eher verhalten und abwartend merkte ich daß da mehr geht. Die Beine konnten die 120-er Kadenz doch treten, und zwischendrin machte ich die Moulinette mit >150 rpm, speziell wenn ich mir ein schnelles Hinterrad ausgekuckt habe.

Zweischneidig war unsere Taktik die Wechsel antizyklisch zu machen. Die Masse wechselte zu halb/ganz, während wir dazwischen gewechselt haben. Vorteil war die leere Wechselbox, nachteilig daß die Gruppen zu jeder halben/vollen Stunde neu gewürfelt wurde. Ich hatte da auch 45 min eine super Gruppe, die alle 1-2 Runden gewechselt hat. Die ersten vier machten das Tempo, und ich war dort dabei. Schade daß das wieder auseinander gerissen wurde. Zum Ende hin kamen die Endorfine hinzu, und in den letzten 35min hab ich es dann krachen lassen. Mit in einer der schnellen Gruppen und fuhr auch mal die Löcher zu. Am Schluß noch nicht einmal kaputt, der Puls war soweit unten daß ich mit meinen Mitfahrern einen kurzen Plausch halten konnte.
Fazit: gerne wieder, dann aber vorher mal ne Bahn zum Training aufsuchen. Nach dem eigentlichen Warmfahren ist bei mir doch deutlich mehr drin wie gedacht, 30-er Schnitt war in der Gruppe kein großes Thema. Dafür könnte man die Übersetzung noch etwas länger machen. Aktuell sind 53x14 drauf bei 406-er Felgen und 47 Reifen. Apropos Reifen: Der schnelle Wettbewerb hatte 451 Felgen, dafür schmälere Reifen. Für die Bahn sicherlich eine Option, zumal man auch nochmal kürzere Bremsen montieren kann. Für ein Straßenrennen wie die Kalmit sind die 47-er Ballons goldrichtig, denn der Komfort ist ordentlich. Ich wurde nicht von jeder Bodenwelle und Rille gepagt.
Sollte es nochmal n 24h Rennen geben muß ich mich mehr ums drumherum kümmern: Ich hatte nur einen Satz Wechselklamotten. Das war deutlich zu wenig, speziell nach der Regenschlacht in der N8. Dann viel Getränke und Essen mitnehmen. Gottseidank hatten Hans und Gerda genügend für alle dabei, sodaß es zu keinem Engpass kam. Aber ich war da sehr schlecht aufgestellt. Ausreichend hingegen das kleine Besteck an Werkzeug. Wir konnten das meiste lokal lösen, wobei N8chts der gang zu Dr.Nocke eigentlich nur wegen der guten Beleuchtung nötig war. Auch hier muß ich nachbessern.
Der Rest hat gepasst, die Laternen hielten tapfer durch (was ich auch erwartet hab) und als wir dann schließlich den Kaminofen in der Stadionsbeiz entdecht haben waren die feuchten Klamotten dann nicht mehr soo schlimm. Der dort gereichte Tee wärmte auch von innen.
Ein fettes Dankeschön an die Orga und die lokalen Helfer aus Schopp. Ihr wart Klasse und hattet auch vollkommen durchmüdet eine gute Laune. Das hat der Veranstaltung das Sahnehäubchen aufgesetzt.
cheers,
der Pudelfriseur
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